Frühlingsfingerspiele
In kalter Erde mit Schnee bedeckt,
hat der Frühling ein Schneeglöckchen entdeckt.
Der Frühling schickt voll Wonne,
die liebe warme Sonne.
Und außerdem die Regenwolken grau.
Liebes Schneeflöckchen. Komm und schau!
Das Schneeglöckchen streckt und reckt sich den Tropfen entgegen.
es wird ganz nass, vom vielen Regen.
Die Sonne kommt wieder hervor.
Das Glöckchen klingt... spitz mal dein Ohr.
(Verena Schubert)
Eine Faust machen, die andere Hand flach darauf legen.
Mit den Händen eine Sonne formen.
Wolken mit flachen Händen andeuten.
Mit einem Finger das Schneeglöckchen anlocken.
Sich recken und strecken.
Mit den Fingern Regentropfen nachahmen.
Die Sonne noch einmal formen
und dann die Hand hinters Ohr legen, zum lauschen. --> Hier kann auch ein Glöckchen geläutet werden =)
Osterhase auf der Reise.
Versteckt jedes Ei auf besondere Weise.
Das erste hüpft er durch den Garten,
er kann das Suchen kaum erwarten.
Das zweite kullert er herum.
Eins, zwei, drei und findets gar nicht dumm.
Das dritte balanciert er auf dem Fuß.
Mit einem schönen Ostergruß.
Das vierte versteckt er auf Zehenspitzen.
Seine Pfoten wollen laufen und nicht mehr sitzen.
Das fünfte und letzte Ei...
zerbricht, hoppla in zwei.
(Verena Schubert)
Mit zwei Fingern Hasenohren andeuten.
Fäuste werden zu Ostereiern.
Mit den Fäusten auf und ab hüpfen.
Die Fäuste ineinander kullern lassen.
Die Fäuste auf die Füße legen.
Leise auf der Stelle laufen.
Zwei Fäuste aneinander halten und dann "auseinander brechen"
Eine gelbe Blume habe ich hier.
Und schon schenke ich sie dir.
Eine blaue Blume habe ich hier.
Und schon schenke ich sie dir.
Eine rosa Blume...
(Verena Schubert)
Jedes Zweite Kind hat ein Chiffontuch in verschiedenen Farben zerknüllt in der Hand versteckt.
Nach dem Vers schenken die Kinder ihr Tuch einem anderen Kind, das keines hat. Und schon ist die nächste Farbe oder das nächste Kind dran.
Natürlich kann auch ein Farbwürfel geworfen werden oder ihr geht die Farben nach dem Regenbogen durch.
5 winzige Samenkörnchen liegen in der Erde.
Warten, dass es Frühling werde.
Da kommt Regen und der warme Sonnenschein.
Schon wachsen sie heran, zu bunten Blümelein.
(Verena Schubert)
Eine Faust machen.
Die andere Hand macht Regenbewegungen und eine streichelt die Faust als Sonnenschein.
Die Faust öffnet sich und die Finger wackeln als Blümchen.
Ein kleines Ei liegt im Nest.
Außen ist es hart und fest.
Im Ei ist es warm und schön,
doch leider kann man gar nichts sehen.
Im Ei ist es eng und dunkel.
Pick, ein Lichtstrahl, funkel, funkel.
Klopf, klopf wer klopft denn da im Ei?
Pick, pick, pick. Schon ist das Küken frei!
(Verena Schubert)
Die Kinderhand ist das Küken im Ei und wird von den Händen des Erwachsenen als Eierschale locker umschlossen.
Die Hand des Erwachsenen streichelt die des Kindes.
Das Kind pickt mit den Fingern gegen die Eierschale, also die Hände des Erwachsenen. Die Hände werden dadurch lockerer.
Die Kinderhand bewegt sich, klopft und pieckst mit den Fingern die Hände des Erwachsenen an, bis sie sich schließlich öffnen.
Ich bin der Käfer Kunterbunt
und fliege gern umher.
Mit meinem Bäuchlein kugelrund,
fällt mir das gar nicht schwer.
Ich dreh mich gerne krabble hin und her.
Rennen und schleichen fällt mir gar nicht schwer!
(Verena Schubert)
Auf sich zeigen.
Mit ausgestreckten Armen fliegen andeuten.
Über den Bauch streicheln.
Sich drehen und hin und her schwenken.
Auf der Stelle rennen und schleichen.
Erst kommt der Sonnenkäfer Papa,
dann kommt die Sonnenkäfer Mama.
Und hintendrein, ganz klitzeklein
die Sonnenkäfer Kinderlein.
Sie haben rote Röckchen an
mit kleinen schwarzen Punkten dran.
So machen sie den Sonntagsgang
auf unserer Fensterbank entlang.
(Else Marie Bülau)
Erst den Daumen, dann den Zeigefinger zeigen.
Mit den Kinderlein auch die restlichen Finger zappeln lassen.
Alle Finger über den Arm, bis zur Schulter hinaufspazieren lassen.
In meinem weißen Ei ist was los.
Es klein und nicht riesengroß.
Pick, pick bist du soweit?
Knack, knack klingt es weit und breit.
Klopf, klopf trau dich hinaus.
Da schaut ein gelbes Küken raus!
(Verena Schubert)
Hand zu einer Kule formen.
Ganz klein machen, dann die Arme nach oben strecken.
Mit einem Finger in die Handfläche picken.
Hand an die Ohrmuschel führen.
Mit der Faust in die Handfläche klopfen.
Piepen wie ein Küken.
Die Bienen summen im Bienenstock.
Sie tragen einen schwarz-gelben Bienenrock.
Sie freuen sich sehr
und entdecken gemeinsam das Blumenmeer.
Mit einem Satz hüpfen sie auf den Weg.
Über die Wiese und dann über einen Steg.
Ein Summen und brummen liegt in der Luft.
Sie fliegen zurück und folgen dem Blütenduft.
(Verena Schubert)
Alle Kinder versammeln sich an einem Fleck (Gelbes Tuch für den Bienenstock)
Sie zeigen an sich hinunter und tanzen.
Durch den Raum "fliegen"
"Blumen" entdecken (Bälle, Ringe, Tücher)
Hüpfen.
Gemeinsam summen und wieder zurück aufs gelbe Tuch fliegen.
Die Frühlingssonne scheint schon warm und hell.
Sie weckt Natur und Tiere schnell.
Doch einer schnarcht noch tief und fest.
Es ist die Maus in ihrem Nest.
Wir wollen sie mal leise wecken,
aber keinesfalls erschrecken.
Einmal pusten wir ins Loch,
hui da ist sie doch!
(überliefert und abgeändert)
Arme nach oben strecken.
Gähnen.
Schnarchen.
Eine Hand zur Faust machen und in die Kule der anderen Hand legen.
Leise flüstern.
Los pusten!
Die Faust leicht öffnen und den Daumen zeigen. Damit wackeln.